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Implantate

Sonntag, Oktober 31st, 2010

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Beschreibung

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln zumeist aus hochreinem Titan, das als körpereigenes Gewebe angenommen wird und somit keine allergischen Reaktionen auslösen kann. Seit kurzem wird auch Zirkon, ein keramikähnliches Material, zur Herstellung verwendet.

Seit über 35 Jahren liegen weltweit fundierte Erkenntnisse und Erfahrungen mit Titanimplantaten in der Zahnheilkunde vor. Die meisten Implantate sind rund und haben ein schraubenähnliches Gewinde. Es gibt sie in unterschiedlichen Längen und Durchmessern, damit je nach den Vorrausetzungen beim Patienten in allen Bereichen implantiert werden kann.

Die Oberfläche des Gewindes ist auf verschieden Weise vorbehandelt, um eine möglichst große Fläche zur Knochenanlagerung zu schaffen.

Nach dem „Einschrauben“ des Implantates in den Kieferknochen ist es am sichersten, es zunächst unbelastet unter dem Zahnfleisch zu belassen, damit es „einheilen“, d.h. der Knochen an der Implantatoberfläche anwachsen kann. Später (im Unterkiefer nach 3 Monaten /im Oberkiefer nach 6 Monaten) wird dann auf diese künstliche Zahnwurzel ein künstlicher Zahnaufbau geschraubt, der dann mit einer Krone oder bei mehreren Implantaten mit einem anderen Verbindungsteil verklebt wird.

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Vorteil

Zahnimplantate sind in der Regel die beste Lösung, wenn es darum geht einen ästhetisch und funktionell hochwertigen Zahnersatz zu erzielen. Die klassischen Behandlungsmethoden sind häufig mit unangenehmen Nachteilen verbunden ( erschwerte Reinigung, Verfärbungen und Verschleiß der Oberflächen, lockere Prothesen, Sprachprobleme, Knochenabbau ).

Das Implantat übernimmt die Funktion der Zahnwurzel und leitet die Kaukraft an den Kieferknochen weiter. Der Kieferknochen bleibt durch diese natürliche Belastung vital und bildet sich nicht zurück. Damit bleibt der Knochen als Fundament für eine kraftvolle Verankerung des Implantates mit dem Zahnersatz erhalten.

Bei zahnbegrenzten Lücken ist bei herkömmlichem Zahnersatz das Abschleifen von gesundem Schmelz an den Nachbarzähnen notwendig.

Bei implantatgetragenem Zahnersatz bleiben die noch gesunden Zähne unberührt. Fehlen die letzten Zähne einer Reihe oder mehrere Zähne in einem Kiefer muß normalerweise eine herausnehmbare Prothese getragen werden. Bei einer Implantation bekommen Sie festsitzenden Zahnersatz.

Alle Patienten, die bereits Prothesen tragen, können diesen nun mit Implantaten sicheren Halt geben oder sogar wieder auf feste Zähne umsteigen.

Heutzutage können im Prinzip alle Arten des Zahnverlustes durch eine Behandlung mit Implantaten optimal rekonstruiert werden.

Implantate spüren Sie nicht. Sie fühlen sich an wie eigene Zähne und werden auch so gepflegt. Sie helfen Ihnen dabei uneingeschränkt zu kauen, geben ein sicheres Gefühl beim Lachen und ermöglichen deutlich zu sprechen.

Also: Zahnimplantate schenken ein Stück Lebensqualität

 

 Sicherheit

Langzeitstudien belegen, dass die Erfolgsrate von Titanimplantaten nach 10 Jahren über 95% beträgt. Vorrausetzung dazu sind sorgfältige Planung und fachgerechte Ausführung des Verfahrens durch den Behandler. Die häufige Angst, dass Implantate nach kurzer Zeit „abgestossen“ werden können, ist unbegründet und bei den heutigen allergiefreien Materialien unmöglich. Bei guter Gesundheit, regelmässigen Kontrollbesuchen mit professioneller Zahnreinigung in der Praxis und einer sorgfältigen Mundhygiene können Implantate ein Leben lang halten.

 

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Vorraussetzungen

Beim Erwachsenen spielt das Alter bei der Frage, ob implantiert werden kann, keine Rolle.

Grundlegende Vorraussetzungen für eine Implantation sind neben einer normalen Wundheilung ein nach Qualität und Volumen ausreichendes Knochenangebot.

Modernste Techniken (siehe Kompetenz/Kieferchirurgie) erlauben es uns in den meisten Fällen, neuen Knochen da zu gestalten, wo die Planung ein Implantat vorsieht.

Manche Krankheiten oder gesundheitliche Belastungen stellen ein Risiko dar:
– Diabetes mellitus in besonders schweren Fällen
– Ständige Einnahme bestimmter Medikamente (z.B.Psychopharmaka, Blutgerinnungshemmer)
– Osteoporose
– Strahlungstherapie an Kopf oder Hals
– Eingeschränkte Hygienefähigkeit ( z.B. Behinderung, Demenz)

Auch manches Verhalten ist riskant. Besonders bei starken Rauchern (mehr als 10 Zigaretten pro Tag) ist die Wahrscheinlichkeit des Implantatverlustes relativ hoch. Das Nikotin als Zellgift verzögert die Wundheilung und stört die knöcherne Integration. Ebenso gilt übermäßiger Alkoholkonsum als schädlich. In jedem Falle ist eine gute Mundhygiene als Grundvoraussetzung anzusehen. Bestehen bereits Zahnfleischentzündungen oder sogar eine Parodontitis (bakterielle Infektion des Zahnhalteapparates) verbunden mit Knochenabbau so muß vorher eine Parodontalbehandlung durchgeführt werden. Im übrigen sollten Sie bereit sein, eine unter Umständen langwierige Therapie mit Geduld und Verständnis zu begleiten.

Ob Zahnimplantate für Sie in Frage kommen, können wir sicher nur nach einer ausführlichen Untersuchung und gegebenenfalls Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Internisten entscheiden.

Behandlung

Das Setzen von Implantaten ist ein völlig schmerzfreies und schonendes Verfahren. Die meisten Implantate werden in unserer Praxis unter lokaler Betäubung eingesetzt.

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Das Zahnfleisch wird an der entsprechenden Stelle aufgeklappt, so dass man den Knochenbereich glätten kann. Mit einem genormten Instrumentarium wird das Implantatbett aufbereitet, so dass ein in Länge und Durchmesser entsprechendes Implantat eingeschraubt werden kann. Anschließend wird das Zahnfleisch mit einer Naht wieder verschlossen. Wie lange genau ein solcher Eingriff dauert hängt davon ab, ob zeitgleich noch begleitende Maßnahmen an Nachbarzähnen oder zur Knochenrekonstruktion stattfinden. Bei ausreichend vorhandenem Knochen brauchen wir pro Implantationsgebiet ca. 30-45 Minuten. Nach der Behandlung sollten Sie sofort kühlen und dies auch an den nächsten Tagen fortsetzen.

An den ersten Tagen danach kann sich eine Schwellung entwickeln, die normalerweise nach dem dritten Tage zurückgeht. Körperliche Anstrengungen sind zu vermeiden, denn es könnte zu Nachblutungen kommen. Sie sollten dürfen nicht rauchen und keine harte Nahrung kauen. Nach 8-10 Tagen können die Nähte entfernt werden.

Dann beginnt die Heilungsphase, die im Unterkiefer 3-, im Oberkiefer 6 Monate dauert. Im Anschluß wird dann das Zahnfleisch über der Implantatöffnung freigelegt und eine sogenannte Heilkappe eingeschraubt, die die Bildung einer Zahnfleischmanschette bewirkt. Nun werden Abdrücke genommen und der Zahnersatz im Labor hergestellt.

Schließlich wird die fertige Implantatversorgung von Ihrem Zahnarzt im Munde angepasst und eingesetzt.